An einem sonnigen Tag quer durch tief verschneite Wälder und Berge, eine Rast auf dem Gipfel über den Wolken und strahlend blauem Himmel, um dann im bauchtiefen Pulverschnee abzufahren. Was kann schöner sein?
Skibergsteigen, auch Skitouren genannt, ist meine absolut liebste alpine Disziplin. Das Gefühl kann man nur unzureichend beschreiben, man muss es selbst erleben.

Dachstein, Östereich 2006
Das Pistenskifahren hatte ich eine geraume Zeit total eingestellt. Ich war das Warten am und des Frierens im Lift müde, nur um danach aus purer Langeweile in halsbrecherischer Geschwindigkeit abzufahren. Die Pisten waren irgenwann keine Herausforderung mehr. Sie werden auch von Jahr zu Jahr breiter und besser prepariert.

Den Wiedereinstieg habe ich auf Carving-Ski versucht war total begeistert. Ich habe mir nach mehrmaligen Leihen wieder eigene Ski zugelegt. Es handelt sich um die Freeride Machine von Hagan, einem typischen Freeride-Ski mit extrem breiter Schaufel für den Auftrieb und leichtem Holzkern.
Als Bindung verwende ich die Naxo nx01 Tourenbindung, mit der ich bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden bin, wie z.B. die bei unter -15°C extrem schwer zu bedienenden Arretierungen. Von dem bekannten Problem mit dem Ausschlagen der Gelenklager bin ich zum Glück verschont geblieben, was aber nicht etwa an zu geringer Nutzung oder Belastung liegt

Eine außergewöhnliche Kondition ist nicht erforderlich, wenn auch nicht abträglich. Jeder muss sein eigenes Tempo machen und der Führer möglichst das Tempo des Langsamsten.

Ein Artikel zum Thema: Nach Namlos
Biwaken ist die Freiheit zu sagen: Hier ist es schön, hier bleibe ich. Ein Schlafsack, zwei Kerzenstummel und die richtigen Skier – eine Wanderung durch die verschneite Bergwelt Tirols Von Rüdiger Dilloo, DIE ZEIT 09/2003
Und noch eine schön gemachte private Seite zum Thema: